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Persönliche Entscheidungen

Keine Angst vor Weichenstellungen

Psychologen und Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Entscheidungsfreude in Deutschland sowohl privat als auch beruflich sinkt. In großen Unternehmen besteht zunehmend eine Konsenskultur, in der Innovationen auf dem Weg durch die Hierarchien immer mehr abgeschliffen werden, um die Risiken möglichst zu senken. Das liegt auch daran, dass die Unsicherheiten in Zeiten der Digitalisierung zunehmen. Besonders dann, wenn Ängste bei der Entscheidungsfindung auftauchen, ist es wichtig, Entscheidungsblockaden zu erkennen und aufzulösen.

  • Wahlmöglichkeiten erweitern: Leicht verfällt man bei Entscheidungen in ein Entweder-Oder-Denken. Es gibt aber meist mehr als zwei Lösungen.
  • Auswirkungen gedanklich reduzieren: Keine Entscheidung kann Ihnen für immer das Leben vergällen. Sie machen sich jede Entscheidung schwer, wenn Sie deren Bedeutung zu sehr aufblähen.
  • Ross und Reiter nennen: Steht überhaupt diejenige Entscheidung an, mit der Sie sich herumplagen? Ober beschäftigen Sie sich nur mit neuen beruflichen Alternativen, weil im Privatleben etwas im Argen liegt?
  • Gehen Sie auf die Entscheidung zu: Die Flucht vor Problemen löst diese nicht. Stattdessen nehmen Sie das Problem mit in die neue Situation. Wenn Sie sich z. B. in ein neues Hobby als Ausgleich für die schlechte Stimmung in der Firma stürzen, entfliehen Sie dem Problem nur kurzzeitig. Es ist am nächsten Morgen wieder da. Stellen Sie sich daher der Entscheidung. Je früher Sie handeln, desto besser fühlen Sie sich.
  • Keinen Druck ausüben: Gehen Sie freundlich mit einer Entscheidungsschwäche um. Schielen Sie nicht auf andere, vermeintlich entscheidungsfreudigere Mitmenschen. Je größer der Druck, den Sie sich machen, desto schwieriger wird es, das Richtige zu tun.
  • Keine Ausreden: Eröffnen Sie keine Nebenkriegsschauplätze, um der eigentlichen Entscheidung aus dem Weg zu gehen. Ihr Partner möchte jetzt ein Kind? Wenn Sie darüber nachgrübeln, ob dieses in 20 Jahren wohl eine Ausbildungsstelle ergattern wird, anstatt Ihre aktuelle konkrete Haltung zu dem Thema zu durchdenken, können Sie keine Entscheidung treffen.
  • Vergangenes akzeptieren: Nehmen Sie Ihren Lebensweg so an, wie er gewesen ist. Die Vergangenheit können Sie nicht ändern. Seinerzeit haben Sie sich aufgrund Ihres damaligen Wissens für Ihren Weg entschieden. Das hatte seinen Sinn - und was die Zukunft bringt, weiß niemand.
  • Vertrauen Sie bei der Entscheidungsfindung nicht nur vermeintlich sichern Analysen, sondern auch oder manchmal sogar zuerst Ihrer Intuition. „Bauchgefühle“ kommen aus dem Unbewusstsein.

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